VIDEO Tutorial - Einstellungen deiner Brushes, die du kennen solltest
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Geschrieben von: Anja von emmapünktchen ®
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Veröffentlicht am
Meine persönlichen Procreate-Brush-Einstellungen – und warum sie meine Zeichnungen schöner machen
Als Artist-Club-Mitglied bekommst du heute einen kleinen Blick hinter die Kulissen
Ich teile mit dir Einstellungen, die ich bei fast allen meinen Procreate-Brushes anpasse – unabhängig davon, ob ich skizziere, lineart mache oder male.
Das sind keine „magischen“ Brushes.
Es sind kleine, bewusste Entscheidungen, die das Zeichnen angenehmer machen – und am Ende sieht man es den Bildern einfach an.
Warum Brush-Einstellungen so einen großen Unterschied machen
Lange Zeit habe ich einfach mit Standard-Brushes gearbeitet. Gute Ergebnisse? Ja.
Aber erst als ich angefangen habe, die Brushes an meine Bedürfnisse anzupassen, hat sich etwas verändert:
• Linien wirken lebendiger
• Shapes fühlen sich kontrollierter an
• Zeichnungen sehen „aufgeräumter“ aus, ohne steif zu sein
Kurz gesagt: Der Brush arbeitet mit mir – nicht gegen mich.
Meine wichtigste Regel: Der Brush muss sich gut anfühlen
Bevor ich über Technik nachdenke, stelle ich mir immer eine Frage:
👉 Macht dieser Brush das Zeichnen entspannter oder anstrengender?
Viele meiner Anpassungen zielen genau darauf ab:
• weniger Zittern
• mehr Kontrolle bei langsamen Linien
• trotzdem genug Dynamik für schnelle Striche
Wenn sich ein Brush „nervös“ oder unberechenbar anfühlt, ändere ich ihn – selbst wenn er objektiv gut ist.
Die Einstellungen, die ich fast immer anpasse
Ohne zu technisch zu werden, sind das die Bereiche, in denen ich persönlich fast immer Hand anlege:
• Stabilisierung & StreamLine
Nicht zu viel, nicht zu wenig – gerade so, dass Linien sauber bleiben, aber nicht künstlich wirken.
• Druckverhalten
Ich passe es so an, dass ich nicht drücken muss, um schöne Linien zu bekommen. Meine Hand dankt es mir.
• Taper & Enden
Kleine Anpassungen hier machen Linien sofort eleganter – besonders bei Skizzen und Lineart.
• Textur vs. Klarheit
Je nach Zweck reduziere oder verstärke ich Textur, damit nichts „schmutzig“ wirkt, was sauber sein soll.
Warum das deine Zeichnungen automatisch besser macht
Das Schöne ist:
Du musst nicht besser zeichnen, damit deine Bilder besser aussehen.
Wenn dein Werkzeug:
• deine Bewegung unterstützt
• Fehler verzeiht
• und zu deinem Stil passt
…dann wirken deine Zeichnungen sofort harmonischer, selbst bei einfachen Motiven.
Mein Tipp für dich als Artist-Club-Mitglied
Nimm dir einen Brush, den du oft benutzt, und ändere nur eine Einstellung.
Teste ihn 10 Minuten.
Und hör nicht auf Tutorials – hör auf dein Gefühl.
Wenn sich das Zeichnen leichter anfühlt, bist du auf dem richtigen Weg.
Wenn du möchtest, kann ich im nächsten Post:
• konkrete Procreate-Werte teilen
• meine Lieblings-Brushes zeigen
• oder erklären, welche Einstellungen ich für Skizzen vs. Lineart nutze
Schreib mir einfach 💬
Ich freu mich, das mit dir weiter zu teilen
Ich wünsche dir jede Menge Spass mit der Vorlage!
Deine A N J A
Der Autor: Anja von emmapünktchen ®
Anja Kaschte – Illustratorin mit Herz, Humor und über 10 Jahre Erfahrung. Ihre niedlichen Zeichnungen stecken voller Liebe zum Detail und zaubern kleinen wie großen Betrachtern ein Lächeln ins Gesicht.
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